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Ratgeber Kapitalerträge

Abgeltungsteuer verstehen: Höhe, Freibetrag, Soli und Rechner

Die Abgeltungsteuer ist der pauschale Steuerzugriff auf viele private Kapitalerträge. In der Praxis wird sie meist über Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer beim Steuerabzug sichtbar.

25 Prozent Steuersatz einordnen Sparer-Pauschbetrag vorher abziehen Kapitalertragsteuer-Rechner nutzen

Von Dawid Oleksiuk

Zuletzt geprüft am 26. Juni 2026

Methodik

Begriffe

Abgeltungsteuer und Kapitalertragsteuer sauber trennen

Abgeltungsteuer beschreibt den gesonderten Steuertarif auf Einkünfte aus Kapitalvermögen. Kapitalertragsteuer ist der Steuerabzug, den Banken oder andere Stellen häufig direkt einbehalten. Für die Modellrechnung auf Zinspfad zählt: erst steuerpflichtigen Kapitalertrag bestimmen, dann den pauschalen Steuersatz und Zuschläge anwenden.

Beispiel

Abgeltungsteuer berechnen: Beispiel mit Freibetrag

Im vereinfachten Modell werden 2.500 € Kapitalerträge zuerst um den Sparer-Pauschbetrag von 1.000 € reduziert. Ohne Kirchensteuer ergibt das rund 395,63 € Steuer inklusive Soli.

Steuerpflichtig = Kapitalertrag - Pauschbetrag - Verluste - Teilfreistellung
Fall Steuerpflichtig Steuerannahme
Zinsen oder Dividenden ohne Teilfreistellung 1.500 € 395,63 €
Aktienfonds mit 30 Prozent Teilfreistellung 750 € 197,81 €

Rechnerwahl

Wann welcher Steuerrechner passt

Nutze den Abgeltungsteuer-Rechner, wenn du den pauschalen Steuerabzug auf Kapitalerträge überschlagen willst. Für ETF-Vorabpauschale oder Teilfreistellung ist der ETF-Steuerrechner die passendere Route.