Begriff
Was ist eine Rentenlücke?
Eine Rentenlücke entsteht, wenn erwartete gesetzliche, betriebliche oder private Renten nicht zu deinem gewünschten monatlichen Einkommen im Ruhestand passen. Für den ersten Überschlag nutzt Zinspfad die Werte, die du selbst aus Renteninformation, Verträgen oder vorsichtigen Schätzungen einträgst.
Beispiel
Rentenlücke berechnen: heutige Lücke und künftiger Bedarf
Bei 2.500 € gewünschtem Einkommen, 1.600 € erwarteter Rente und 200 € sonstigen Alterseinkünften fehlen heute 700 € pro Monat. Bei 2 % Inflation werden daraus in 25 Jahren rund 1.148 € künftiger Monatsbedarf.
| Fall | Lücke heute | Lücke bei Rentenbeginn | Kapitalbedarf | Sparrate |
|---|---|---|---|---|
| Kleine Lücke | 400 € | 656 € | 141.889 € | 251 € |
| Standardbeispiel | 700 € | 1.148 € | 248.305 € | 440 € |
| Höheres Ziel | 1.200 € | 1.969 € | 425.666 € | 754 € |
Kapitalbedarf
Aus der monatlichen Lücke wird ein Kapitalbedarf
Der Kapitalbedarf hängt davon ab, wie lange die Lücke gedeckt werden soll und welche reale Renditeannahme nach Kosten und Inflation angesetzt wird. Im Standardbeispiel ergeben 5 % Renditeannahme und 0,3 % Kosten einen Kapitalbedarf von rund 248.305 € bei Rentenbeginn.
Grenzen
Was die Rentenlücken-Rechnung nicht ersetzt
- Keine Berechnung gesetzlicher Rentenansprüche oder Entgeltpunkte.
- Keine Steuer-, Krankenversicherungs- oder Pflegeversicherungsrechnung.
- Keine Garantie, dass Renditeannahmen in der Aufbau- oder Entnahmephase eintreten.
- Keine individuelle Empfehlung zu ETF, Versicherung oder Rentenprodukt.