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Ratgeber ETF

ETF ausschüttend oder thesaurierend: Unterschied, Steuer und Rechner

Ausschüttende ETF zahlen Erträge aus, thesaurierende ETF legen Erträge im Fonds wieder an. Für die Planung unterscheiden sich vor allem Liquidität, Wiederanlage, Steuerlogik und wie du Ausschüttungen im Rechner behandelst.

Ausschüttung vs. Wiederanlage Vorabpauschale bei Thesaurierern Keine ETF-Empfehlung

Von Dawid Oleksiuk

Zuletzt geprüft am 26. Juni 2026

Methodik

Unterschied

Was ist der Unterschied?

Ein ausschüttender ETF zahlt Erträge an das Verrechnungskonto aus. Du kannst das Geld ausgeben oder manuell wieder anlegen. Ein thesaurierender ETF behält Erträge im Fonds, wodurch die Wiederanlage automatisch im Fondsvermögen stattfindet.

Rechnerisch ist wichtig, ob Ausschüttungen als laufender Ertrag, als Wiederanlage oder als steuerlicher Fall betrachtet werden. Genau dafür trennt Zinspfad ETF-Rechner, Dividendenrechner und ETF-Steuerrechner.

Steuer

Ausschüttung und Vorabpauschale im Beispiel

Bei 1.000 € Ausschüttung, 30 % Teilfreistellung und 300 € verfügbarem Pauschbetrag ergeben sich im vereinfachten Modell 105,50 € Steuer. Für einen thesaurierenden ETF kann stattdessen die Vorabpauschale relevant werden; mit 3,2 % Basiszins 2026 zeigt das Beispiel 127,66 € Steuerannahme.

Entscheidung

Wann welche Struktur rechnerisch einfacher ist

  • Ausschüttend passt rechnerisch, wenn laufende Auszahlungen sichtbar sein sollen.
  • Thesaurierend passt rechnerisch, wenn Wiederanlage automatisch im Fonds bleiben soll.
  • Für Steuerfragen zählen Ausschüttungen, Vorabpauschale, Pauschbetrag und Teilfreistellung.
  • Für Vermögensaufbau zählt am Ende die Gesamtrendite nach Kosten und Steuern, nicht nur die Ausschüttungsart.