Definition
Was ist ein Aktiensparplan?
Bei einem Aktiensparplan wird regelmäßig ein fester Betrag in eine Aktie investiert. Oft entstehen dadurch Bruchstücke einer Aktie, weil die Sparrate nicht exakt zum Aktienkurs passt.
Der Sparplan nimmt dir den Einstiegszeitpunkt teilweise ab, aber nicht das Unternehmensrisiko. Wenn ein einzelnes Unternehmen stark fällt oder die Dividende streicht, wirkt das direkter als bei einem breit gestreuten ETF.
Rechnerbeispiel
Aktiensparplan-Rechner: Monatsrate und Kaufkraft modellieren
Das Beispiel nutzt 150 € monatlich über 15 Jahre, 6 % Renditeannahme, 0,4 % Kostenannahme und 2 % Inflation. Daraus werden rund 41.595 € nominal und 30.906 € heutige Kaufkraft. Das ist keine Aktienprognose.
| Monatsrate | Einzahlungen | Endwert nominal | Kaufkraft heute |
|---|---|---|---|
| 50 € | 9.000 € | 13.865 € | 10.302 € |
| 150 € | 27.000 € | 41.595 € | 30.906 € |
| 300 € | 54.000 € | 83.190 € | 61.812 € |
Risiko
Aktiensparplan oder ETF-Sparplan?
| Baustein | Möglicher Vorteil | Hauptrisiko |
|---|---|---|
| Einzelaktie | Direkter Unternehmensanteil, Dividenden möglich | Klumpenrisiko, Unternehmensnachrichten wirken stark |
| Mehrere Aktiensparpläne | Streuung über mehrere Unternehmen möglich | Trotzdem meist weniger breit als ein globaler Fonds |
| ETF-Sparplan | Breite Indexstreuung mit einem Produkt möglich | Marktrisiko bleibt, Index- und Fondskosten prüfen |
Steuern
Dividenden und Verkäufe im Aktiensparplan getrennt planen
Dividenden, realisierte Kursgewinne und Verluste folgen der Kapitalertragsteuer- Logik. Für die Planung heißt das: Ausschüttungen, Sparer-Pauschbetrag, Verlustverrechnung und spätere Verkäufe sollten nicht mit der reinen Sparplanrendite vermischt werden.