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Ratgeber Auszahlphase

Auszahlplan verstehen: Auszahlung, Laufzeit und Kapitalverzehr

Ein Auszahlplan beantwortet, wie ein vorhandenes Kapital in regelmäßige Zahlungen übersetzt werden kann. Die zentrale Frage ist, ob Kapital erhalten bleiben soll oder Kapitalverzehr bewusst eingeplant wird.

Monatliche Auszahlung einordnen Kapitalverzehr sichtbar machen Keine Anbieter- oder Testsiegerliste

Von Dawid Oleksiuk

Zuletzt geprüft am 26. Juni 2026

Methodik

Begriff

Auszahlplan oder Entnahmeplan?

Beide Begriffe liegen nah beieinander. Auszahlplan wird häufig verwendet, wenn aus einem Kapitalstock eine feste monatliche Auszahlung geplant wird. Entnahmeplan betont stärker die laufende Entnahme aus einem Depot oder Vermögen. Für die Rechnung zählen in beiden Fällen Startkapital, Auszahlung, Laufzeit, Renditeannahme, Kosten und Inflation.

Kapitalverzehr

Auszahlplan mit Kapitalverzehr berechnen

Im Beispiel starten alle Varianten mit 200.000 € Kapital, 4 % Renditeannahme, 0,3 % Kosten und 20 Jahren Laufzeit. Je höher die monatliche Auszahlung, desto stärker sinkt das Restkapital.

Szenario Auszahlung Restkapital Status
Kapital eher erhalten 650 € monatlich 186.169 € Restkapital bleibt
Kapital teilweise verzehren 1.200 € monatlich 0 € Kapital aufgebraucht
Hohe Auszahlung 1.600 € monatlich 0 € Kapital aufgebraucht

Grenzen

Warum ein Auszahlplan-Rechner keinen Anbieter ersetzt

Ein Rechner zeigt die Mechanik, aber nicht die Produktqualität. Anbieter können unterschiedliche Kosten, Garantien, Zinsmodelle, Anlagequoten, Steuereffekte und Vertragsbedingungen haben. Zinspfad bleibt deshalb bei der Rechenlogik und vermeidet Auszahlplan-Testsieger oder Anbieter-Rankings.