Begriff
Auszahlplan oder Entnahmeplan?
Beide Begriffe liegen nah beieinander. Auszahlplan wird häufig verwendet, wenn aus einem Kapitalstock eine feste monatliche Auszahlung geplant wird. Entnahmeplan betont stärker die laufende Entnahme aus einem Depot oder Vermögen. Für die Rechnung zählen in beiden Fällen Startkapital, Auszahlung, Laufzeit, Renditeannahme, Kosten und Inflation.
Kapitalverzehr
Auszahlplan mit Kapitalverzehr berechnen
Im Beispiel starten alle Varianten mit 200.000 € Kapital, 4 % Renditeannahme, 0,3 % Kosten und 20 Jahren Laufzeit. Je höher die monatliche Auszahlung, desto stärker sinkt das Restkapital.
| Szenario | Auszahlung | Restkapital | Status |
|---|---|---|---|
| Kapital eher erhalten | 650 € monatlich | 186.169 € | Restkapital bleibt |
| Kapital teilweise verzehren | 1.200 € monatlich | 0 € | Kapital aufgebraucht |
| Hohe Auszahlung | 1.600 € monatlich | 0 € | Kapital aufgebraucht |
Grenzen
Warum ein Auszahlplan-Rechner keinen Anbieter ersetzt
Ein Rechner zeigt die Mechanik, aber nicht die Produktqualität. Anbieter können unterschiedliche Kosten, Garantien, Zinsmodelle, Anlagequoten, Steuereffekte und Vertragsbedingungen haben. Zinspfad bleibt deshalb bei der Rechenlogik und vermeidet Auszahlplan-Testsieger oder Anbieter-Rankings.