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Ratgeber Fonds

Fondssparplan verstehen: Rate, Kosten, Risiko und Rechner

Ein Fondssparplan investiert regelmäßig in Fondsanteile. Er kann breit gestreut oder spezialisiert sein, aktiv oder passiv, günstig oder teuer. Für die Planung zählen Sparrate, Laufzeit, Kosten, Risiko und Kaufkraft stärker als ein einzelner Testsieger.

Fondssparplan statt Einmalanlage Kosten und Ausgabeaufschlag prüfen Fondsrechner als Modell nutzen

Von Dawid Oleksiuk

Zuletzt geprüft am 26. Juni 2026

Methodik

Definition

Was ist ein Fondssparplan?

Bei einem Fondssparplan kaufst du regelmäßig Fondsanteile, zum Beispiel monatlich. Der Sparplan glättet den Einstiegszeitpunkt, garantiert aber keine Rendite. Der Wert kann schwanken und bei ungünstiger Entwicklung auch unter den Einzahlungen liegen.

Der Begriff ist breiter als ETF-Sparplan. Ein Fondssparplan kann auch aktiv gemanagte Aktien-, Misch-, Renten- oder Geldmarktfonds enthalten. Deshalb müssen Fondsdokumente, Kostenquote, Ausgabeaufschlag, Sparplangebühren und Risiko zum Ziel passen.

Rechnerbeispiel

Fondssparplan berechnen: 150 EUR monatlich über 15 Jahre

Im Beispiel werden 150 € monatlich über 15 Jahre investiert. Bei 5 % Renditeannahme, 1 % laufenden Kosten und 2 % Inflation entsteht ein nominaler Endwert von rund 36.554 €. Die Kaufkraft entspricht heute etwa 27.160 €.

Monatsrate Einzahlungen Endwert nominal Kaufkraft heute
100 € 18.000 € 24.370 € 18.107 €
150 € 27.000 € 36.554 € 27.160 €
250 € 45.000 € 60.924 € 45.267 €

Kosten

Fondssparplan-Kosten wirken über die ganze Laufzeit

Bei gleicher Sparrate und Renditeannahme liegt der Abstand zwischen 0,3 % und 1,5 % laufenden Kosten im Beispiel bei rund 3.823 € Endkapital. Einmalige Ausgabeaufschläge, Depotkosten, Spreads und Steuern sind darin noch nicht vollständig abgebildet.

Abgrenzung

Wann Fondsrechner, Sparplanrechner oder ETF-Rechner besser passen

Der Fondsrechner passt, wenn laufende Fondskosten im Mittelpunkt stehen. Der Sparplanrechner ist der breite Einstieg für Monatsrate, Dynamik und Kaufkraft. Der ETF-Rechner passt, wenn du ein passives ETF-Szenario mit eigener Rendite- und Kostenannahme modellieren willst.